Ablauf des Work­shops: vom Film zum eige­nen Abzug

Ein belich­te­ter Film, Licht und ein wenig Che­mie: Erle­be, wie aus Dei­nen Auf­nah­men ein Bild ent­steht, das Du in den Hän­den hal­ten kannst. Wir beglei­ten Dich Schritt für Schritt durch die ana­lo­ge Labor­ar­beit – von der Film­ent­wick­lung bis zu Dei­ner selbst ange­fer­tig­ten Ver­grö­ße­rung im Pas­se­par­tout.

Frei­tag — Dei­nen Film selbst ent­wi­ckeln

17:00–20:00 Uhr

Zum Auf­takt ler­nen wir uns ken­nen und schau­en uns an, wel­che Fil­me Du mit­ge­bracht hast. Du bekommst einen Über­blick über die Mate­ria­li­en und Gerä­te und erfährst, wie aus Dei­nem belich­te­ten Film sicht­ba­re Nega­ti­ve wer­den. Danach geht es direkt in die Pra­xis.

Film vor­be­rei­ten: Du lernst, wie Du Dei­nen Film im Dun­keln auf eine Spi­ra­le spulst und in eine licht­dich­te Ent­wick­lungs­do­se ein­legst.

Selbst ent­wi­ckeln: Wir füh­ren Dich durch die ein­zel­nen Schrit­te der Film­ent­wick­lung. Du erfährst, wel­che Rol­le Ent­wick­lungs­zeit, Tem­pe­ra­tur und Bewe­gung spie­len und wie der Film anschlie­ßend fixiert und gewäs­sert wird.

Nega­ti­ve zum Trock­nen auf­hän­gen: Zum ers­ten Mal kannst Du einen Blick auf Dei­ne ent­wi­ckel­ten Auf­nah­men wer­fen. Wir zei­gen Dir, wie Du mit dem noch emp­find­li­chen Film umgehst.

Die Dun­kel­kam­mer ken­nen­ler­nen: Zum Abschluss machen wir Dich mit Ver­grö­ße­rer, Foto­pa­pier und Ent­wick­lungs­bä­dern ver­traut. So bist Du auf die Arbeit am Sams­tag vor­be­rei­tet.

Du möch­test auch selbst foto­gra­fie­ren? Dafür ste­hen ana­lo­ge Kame­ras zum Aus­lei­hen bereit. Sprich uns vor­her an, damit wir abstim­men kön­nen, wann Du Dei­ne Auf­nah­men machst und wel­cher Film dafür geeig­net ist.

Sams­tag — Vom Nega­tiv zum fer­ti­gen Bild

10:00–18:00 Uhr (ca. 13:00 Uhr Mit­tags­pau­se)

Am Sams­tag wer­den aus Dei­nen Nega­ti­ven Foto­gra­fien auf Papier. Du lernst, Dei­ne Auf­nah­men zu beur­tei­len, ein Motiv aus­zu­wäh­len und des­sen Wir­kung in der Dun­kel­kam­mer selbst zu gestal­ten. Dabei beglei­ten wir Dich bei jedem Schritt und neh­men uns Zeit für Dei­ne Fra­gen.

Einen Kon­takt­ab­zug anfer­ti­gen: Du bringst Dei­ne Nega­ti­ve als Über­sicht auf Foto­pa­pier. So kannst Du die Auf­nah­men als posi­ti­ve Bil­der betrach­ten und mit­ein­an­der ver­glei­chen.

Dein Motiv aus­wäh­len: Gemein­sam schau­en wir auf Dei­nen Kon­takt­ab­zug. Wel­ches Bild spricht Dich beson­ders an? Wel­che Auf­nah­me möch­test Du ver­grö­ßern?

Den Ver­grö­ße­rer ein­rich­ten: Du legst Dein Nega­tiv ein, bestimmst die Bild­grö­ße, wählst Dei­nen Aus­schnitt und stellst das Bild scharf.

Die pas­sen­de Belich­tung fin­den: Mit Pro­be­strei­fen ermit­telst Du, wie lan­ge Dein Foto­pa­pier belich­tet wer­den muss. Du lernst außer­dem, wie sich der Kon­trast auf die Wir­kung Dei­nes Bil­des aus­wirkt.

Dei­nen Abzug ent­wi­ckeln: Du belich­test das Foto­pa­pier und erlebst, wie Dein Motiv im Ent­wick­ler­bad sicht­bar wird. Anschlie­ßend wird der Abzug gestoppt, fixiert, gewäs­sert und getrock­net.

Das Ergeb­nis bespre­chen und ver­fei­nern: Gemein­sam betrach­ten wir Dei­ne Ver­grö­ße­rung und schau­en, ob Du Hel­lig­keit, Kon­trast oder Bild­aus­schnitt noch ver­än­dern möch­test.

Ein Pas­se­par­tout selbst schnei­den: Zum Abschluss schnei­dest Du ein pas­sen­des Pas­se­par­tout für Dei­ne fer­ti­ge Ver­grö­ße­rung. So bekommt Dein Bild einen schö­nen Rah­men für die Prä­sen­ta­ti­on.

Zwi­schen­durch ist Zeit für eine Mit­tags­pau­se, Aus­tausch und den Blick auf die Bil­der der ande­ren Teil­neh­men­den.

Dein Film für den Work­shop

Bit­te bring einen bereits belich­te­ten Schwarz-Weiß-Film mit, den du im Work­shop ent­wi­ckeln möch­test.

Wenn du noch einen Film für dei­ne Auf­nah­men benö­tigst, kannst du ihn bei uns für 8,00 € zusätz­lich kau­fen – zum Bei­spiel einen Agfa APX mit ISO 100 oder 400. Der Film ist nicht im Work­shop­preis ent­hal­ten und muss vor der Ent­wick­lung belich­tet wer­den.

Möch­test du dabei sein?

Du möch­test den Work­shop ken­nen­ler­nen oder hast eine Fra­ge? Schreib uns, was dich inter­es­siert.